Bayerische Schmankerl 

Auch für die Fiskalphilatelie Bayerns gibt es immer noch Neues
und völlig Unbekanntes aufzufinden!

 

 

 



Heiratsbrief über eine Summe von 2000 Gulden
vom 27. Jänner 1824








Für 2000 Gulden ist laut Gradationstabelle (Berechnung nach Geldwert)
eine Gebühr von  3 Gulden fällig
(von 2000 Gulden bis 2999 Gulden = 3 Gulden )
Info: Bei einer  Reduzierung der Vertragssumme um 1 Gulden auf 1999 Gulden wäre nur 2 Gulden Gebühr fällig gewesen

 





Wertstempel über 3 Gulden
S. M. = Stempelamt München

Neuentdeckung des 3 Gulden- Wertes  
dieser ist im Erler Katalog nicht gelistet!


 

 




z. Übergabs- Brief für 22700 Gulden
19.ten Februar 1820

 

 





Für 22700 Gulden ist laut Gradationstabelle (Berechnung nach Geldwert)
eine Gebühr von  23 Gulden fällig
(von 22000 Gulden bis 22999 Gulden = 23 Gulden) 

... für jede 1000 Gulden ein Gulden Gebühr

 


 



Ein Stempelpapier mit 23 Gulden Gesamtwert 
 
Ein Stempelpapier  mit einem solch hohen Wert ist absolut unbekannt !

 

 




20 Gulden Wertstempel

 



3 Gulden Wertstempel

 

 


 



Universitätsbeleg über ein Studium der Forstwirtschaft  1809

 

 



15 Kreuzer Wert-Stempel mit der Inschrift: NÜRNBERG

Info: selten aufzufinden, denn die Verwendungszeit war kurz, nur 2 Jahre!

 

 


 

 

Das Königliche Kreis- und Stadtgericht Landshut

 

 



15 Kreuzer
S. M. = Stempelamt München

 



 

 



Geburtsnachweis eines Kindes Schweinfurt 1824

Gebührenauflistung: Tax + Stempel
= 1 Kreuzer für das Kanzleipapier
+ Stempelgebühren = 15 Kreuzer
zusammen 16 Kreuzer
Attest = 30 Kreuzer
Summa = 46 Kreuzer

 

 



15 Kreuzer
S. W. = Stempelamt Würzburg

 

 

PS: Und wie immer bin ich Hans Renn aus Köln für die Infos aus diesem, seinem Spezialgebiet, sehr dankbar!


www.stempelpapier.de