Für Bayern etwas unglaublich Seltenes aufgefunden! 
Ein weiteres Highlight dieses Sammelgebietes!

 

 

Erler bemerkt dazu und listet: 
Nach dem Abzug der österreichischen Truppen wurden ab März 1715 die alten Stempelmuster wiederverwendet
(zum Teil mit neu geschnittenen Stempeln) – siehe Ausgaben 1690/1693
 
Am 10. Juli 1717 kamen Zusatzwerte zur Ausgabe. 2, 3, 4, 6, 8,10,30 Gulden

Diese wurden noch wie hier zu sehen sogar bis 1787 weiter verwendet!

Im Erler zu dieser Zeit unbekannt und auch nicht gelistet!

 

Anm.: Aber der Spitze der deutschen Fiskalphilatelie ist das alles schon längst bekannt 
und denen liegen solche Dokus schon zu Hauf vor!
Ist ganz so wie bei Forbin, zwar gemeldet  … , aber auch nach hundert Jahren noch nicht in der ARGE Fiskalphilatelie aufgezeigt!

 

  

 



Oben über dem Stempel wurde handschriftlich vermerkt: 
Siglg: 4 fl. (Siegelgeld 4 Florin)

 

 

 

Bayerischer 4 Gulden Papierstampff von 1717, auch Stampff Papier Sigill genannt  
und dieser Stampff wurde sogar noch im Jahr 1787 verwendet!
Inschrift: 4 GVLDEN PAPIER

 

 



Schriftlicher Vorgang über 10 Doppelseiten 
mit unzähligen Unterpunkten von a. bis st. und von a. bis zu  N. 

 


 


 



So geschehen im acht- und zwanzigsten Monats Tag Juliy …
Im eintausend Siebenhundert Sieben:
und achtzigsten………………………………….Jahr

 

 
Quellen: 
- Stempelpapier aus dem unendlichen Fundus Gunter Wagners aus Filderstadt 
- Martin Erlers Katalog der Stempelpapiere von Bayern von 1988, Icking Verlag. 

Unbedingt erwähnt werden soll die unermüdliche Hilfe von Hans Renn aus Köln, 
der sich immer wieder als ausgewiesener Fachmann der Stempelpapiere von Bayern
zeigt!


www.stempelpapier.de