Alles nur Briefmarken?
Urstempel- Abzüge bayrischer Gebührenmarken von 1882

 

 

   
   
Aufgezeigt werden hier 19 ungezähnte Probedrucke 
mit Krone und Wertziffer von 1882 ... 
von 10 Pfennig bis hin zur 20 Mark.  
   
   
Der 20 Pfennig-Druck fehlt, es ist nicht klar, ob er überhaupt gedruckt wurde!
Später wurden die angedachten Werte von 60, 70, 80 und 90 Pfennig, 
sowie die Werte 6, 7, 8 und 9 Mark nicht verausgabt!
Deshalb existieren diese Probedrucke hier nur als Essay und auch nur in dieser Farbe Rosalila, 
wobei aber die begrenzten Möglichkeiten im Netz dieses Farbspektrum nicht so recht abbilden!
Die Marken weisen fast alle verschiedenartige Verschnörkelungen auf, 
wobei die 10 Pfennig und die 10 Mark Marken am ähnlichsten sind!
Ob das auch bei der 20 Pfennig Marke zutrifft, weil sich in den Verzierungen die 10 Mark Marke mit der 20 Mark Marke ähnelt, bleibt wegen Fehlens dieser Marke ungeklärt!
Schon die folgenden Pfennigmarken weichen in ihrer Verschnörkelungen von der 10 Pfennig und 10 Mark Marke deutlich ab!
Alle Markwerte haben - bis auf die 10 Mark - einige Verzierungen neben der Wertziffer mehr aufzuweisen.
Ausnahme hier die 7 Mark Marke: die hat einen besonders ausgeprägten Schnörkelbogen!
Und so könnte man weiter nach Fliegenschissen suchen, aber lassen wir das, erfreuen wir uns beim Anblick dieser äußerst seltenen Marken im Prägedruck ganz auf die Urschönheit dieser Urklischees!
So sind hier bei der Fiskalphilatelie viele Sammelgebiete sehr lange miteinander  verknüpft, länger, als einem das  bewusst wird, so wie z. B. die Münzkunde und die Stempelpapier- Stempelkunde. 
Jene wurde dann später mit der Stempelmarken-  bzw. der Briefmarkenkunde weitergeführt!
Denn Stempelpapiere und auch Stempelmarken sind ja wie Bargeldscheine anzusehen, 
also haben sich Münzgaveure als Stempelgraber von Gebührenstempeln und Gebührenmarken versucht!
Und diese Münzgraveue stellten später auch die Urklischees von den Stempelmarken her, wie hier zu sehen ist. Die Technik, etwas fälschungssicher zu erstellen, war entscheidend, und da waren die Geldscheingraveure mit ihrer Erstellung von Druckplatten jedweder Art klar im Vorteil!
   
   
ZEHN PFENNIG
   
   
DREISSIG PFENNIG
   
   
VIERZIG PFENNIG
   
   
FÜNFZIG PFENNIG
   
   
SECHSZIG PFENNIG
   
   
SIEBENZIG PFENNIG
   
   
ACHTZIG PFENNIG
   
   
NEUNZIG PFENNIG
   
   
EINE MARK
   
   
ZWEI MARK
   
   
DREI MARK
   
   
VIER MARK
   
   
FÜNF MARK
   
   
SECHS MARK
   
   
SIEBEN MARK
   
     
ACHT MARK  
   
   
NEUN MARK
   
   
ZEHN MARK
   
   
ZWANZIG MARK


 

Quelle: 
Natürlich aus dem Stempelmarken Fundus Gunter Wagner Filderstadt!
Denn wer sollte sonst schon solche Marken besitzen und dazu auch noch aufzeigen wollen
?!

 

www.stempelpapier.de