Frachtsteuer- und wohl auch Personensteuer- Marken 
der Hansestadt Hamburg aufgefunden!

 

 

HADAG Seetouristik und Fährdienst AG

HADAG, ist ein Tochterunternehmen der HHA und eines Fährbetreiber im Hamburger Hafen. 

Das Unternehmen wurde am 8. August 1888 unter dem Namen Hafendampfschiffahrts-Actien-Gesellschaft als Reederei von F.W. Burchard, F.G. Kroos, E. Hadenfeld, R.R. Canel, E. Reye, G.C. Hempell, Max du Roi Droege, J. Semler und M.H. Röver gegründet. 

Der Ingenieur Ernst Hadenfeldt hatte sich bereits am 14. Februar 1888 um die Konzession für die Hafenfähren, die zuvor von fünf Fährpächtern betrieben wurden bei der Stadt Hamburg beworben. 

Die Konzession wurde für zwanzig Jahre erteilt und zunächst mit den bisherigen Schiffen betrieben. 

Ende 1890 besaß die HADAG 47 Schiffe.  

Durch die Begrenzung des Fahrtentgeltes auf fünf Pfennig pro Person und Fahrt gestaltete sich die wirtschaftliche Lage der Firma problematisch. 

Die Konzession sah eine Ausstattung der Schiffe mit Dampffeuerspritzen vor, um im Hafen Löschdienste bei Bränden leisten zu können, diese Verpflichtung zur immerwährenden Löschbereitschaft wurde später von der Stadt mit 60.000 Mark pro Jahr als Honorar abgegolten, da die wirtschaftlich notwendige Erhöhung der Fahrpreise vom Senat aus sozialen Gründen abgelehnt wurde und eine Subventionierung von der Bürgerschaft verweigert wurde. 

Bis 1899 wurden zwölf größere Schiffe mit einem Fassungsvermögen von bis zu 300 Passagieren angeschafft, was die wirtschaftliche Lage verbesserte.  

Im Mai 1900 übernahm die HADAG die Linie nach Finkenwerder und betrieb sie mit den Raddampfern Union und Harmonie. 

Die Eröffnung des (alten) Elbtunnels 1911 führte zu einem Rückgang der Passagierzahlen auf der Linie nach Steinwerder von 260.000 auf 38.000 Fahrgäste.  

Die unbefriedigende Rendite und die Weigerung des Senates, die Tarife zu erhöhen, führte schließlich 1918 zu einer Übernahme der Reederei durch die Stadt. 

1928 konnte nach Abschluss des „Preußisch-Hamburgischen Hafen- und Unterelbevertrag“ der Verkehr auf der Unterelbe über das hamburgische Stadtgebiet ausgebaut werden.  

Der Freistaat Preußen beteiligte sich in den Folgejahren bei Kapitalerhöhungen am Unternehmen. 

Ursprünglich wurde die Gesellschaft als HDAG abgekürzt, seit 1945 ist HADAG üblich.
Aber was  Wikipedia hierzu schreibt, kann wohl so nicht stimmen, denn die Marken tragen die Abkürzung H.H.D.!


1952 wurde der Seebäderdienst nach Helgoland gemeinsam mit der HAPAG aufgenommen. Zum Einsatz kam dort z.B. ab 1960 die Hein Godenwind. 

Die Hamburg-Blankenese-Este-Linie wurde 1963 von Heinrich Sietas übernommen. 1968 wurde der Fährdienst nach Harwich aufgenommen.

Die aktuelle Namensgebung erfolgte 1969 zusammen mit der Bereederung der Englandfähren von Hamburg (und 1970 auch Bremerhaven) nach Harwich (bis 1981). Gleichzeitig mit Bezug des neuen Verwaltungsgebäudes 1970 am Johannisbollwerk ersetzte die jetzige grün-weiß-rote Reedereiflagge die alte grün-weiß-schwarze. Ab 1971 wurden die Seebäderschiffe auf der Ostsee zunächst erfolgreich als „Butterschiffe“ eingesetzt. Ab 1974 eröffnete das Unternehmen mit der „HADAG air“ einen Flugdienst nach Helgoland und Sylt.

Wegen zunehmend schwierigeren Geschäftes (selbst im traditionellen Helgolanddienst) sollte das Kreuzfahrschiff Astor 1981 „das Ruder 'rumreißen“, doch auch dieses Unterfangen brachte nur neue Verluste. 1983 kam schließlich die Gesundschrumpfung, die Astor und die „HADAG Air Seebäderflug GmbH & Co.“ wurden verkauft. 
Die HADAG befährt seit dem ausschließlich den Hamburger Hafen und die Niederelbe.


Elbe (1879) Raddampfer, 
Stade (1872) Raddampfer, 
Hamburg (I) (1871) Raddampfer, 
Hamburg (II) (1888) Raddampfer,
Schwinge (1896) Schraubendampfer, 
Lühe (1902) Schraubendampfer,
Wittenbergen (1901) Raddampfer, 
Cuxhaven (1895) Raddampfer,
Borstel I (1899) Schraubendampfer, 
Union (1892) Schraubendampfer,
Phönix (1893) Raddampfer, 
Delphin (1893) Raddampfer, 

Brunshausen (1894) Schraubendampfer, 
Neumeyer (1910) Schraubendampfer, 
Gorch Fock (1929) Motorschiff, 
J. S. Bach (1910) Schraubendampfer, 
Reichspräsident (1917) Schraubendampfer, 
Senator Petersen (1911) Schraubendampfer, 
Jan Molsen (1925) Motorschiff, 
Baurat Bolten (1906) Schraubendampfer, 
Mozart (1914) Motorschiff,
Hansa (1905) Raddampfer, 
Lortzing (1928) Motorschiff, 
Lessing (1911) Raddampfer,
Franz Lehar (1918) Motorschiff, 
Schulau (1935) Motorschiff, 
Adler (1904) Schraubendampfer, 
Bubendey (1913) Schraubendampfer,
Kaiser (1905) Schraubendampfer, 
Cobra (1926) Schraubendampfer
 

Primus (1839) Raddampfer
Die Primus war ein Raddampfer, der 1839 in England gebaut wurde. Ihr Name steht für eines der schwersten Schiffsunglücke auf der Elbe. Am 21. Juli 1902 sank sie in Höhe des Hamburger Stadtteils Nienstedten. 101 Personen kamen dabei ums Leben.

 

 

 

Was besagen die Kürzel = H.H.D.??
(Hamburger Hafen Dienst?)
 Anm.: Eigenartig ist nur: in der Geschichte dieser Reederei findet man so gar nichts 
über diese Abkürzung H.H.D bzw. auch HHD; und googeln brachte da auch nichts!
   
Frachtmarke der H.H.D. 
1 Mark
Buntstiftentwertung!
   
   
Frachtmarke der H.H.D.
Stempelentwertung:
H.H.D. 
1. Nov. 1923
„PHÖNIX“
10 Millionen Überdruck in schwarz auf 4 Mark
   
      
Frachtmarke der H.H.D.
Stempelentwertung:
H.H.D. 
1. Nov. 1923
„PHÖNIX“
200 Millionen Mark Überdruck auf 2000 Mark
   
   
Frachtmarke der HHD
Stempelentwertung:
H. H. D.
…1923?
„DELPHIN“
1 Milliarde Aufdruck auf 30 000 Mark
   
   
Frachtmarken der H.H.D.
Stempelentwertung:
H.H.D.
23. Nov. 1924
„UNION“
Beide über 10 Goldpfennig
   
   
Frachtmarke der H.H.D.
Stempelentwertung:
H.H.D.
13. Nov. 1924
„UNION“
Über 20 Goldpfennig
      
      
Frachtmarke der H.H.D.
Stempelentwertung:
H.H.D.
27. Nov. 1924
„UNION“
50 Pfennig oben Goldpfennig
   
   
Frachtmarke der H.H.D.
Stempelentwertung:
H.H.D.
27. Nov. 1924
„PRIMUS“
1 Mark, links Goldmark
     
Die Abkürzung H.H.D. konnte ich nirgendwo im Net auffinden!
    
Und im Erler- Katalog bzw. in der Fiskal- Philatelie Deutschlands sind diese Marken sowieso unbekannt!

 

Quellen: 
- Wiki und weitere Infos aus dem Net. 
- Die Frachtsteuermarken stammen - wie so oft aus - dem Fundus Gunter Wagner Filderstadt, 
woher denn sonst?!
(Und um Zweifeln vorzubeugen:  sie stammen ganz sicher nicht von dem selbst ernannten größten deutschen Fiskal- Einkäufer aller Zeiten, denn der redet doch nur die Preise klein!
Und solch eine Herrschaft hat - wie ich meine - an der Spitze der deutschen Philatelie nichts zu suchen!)


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