Der von mir aufgefundene 
Bayrische und auch Österreichische Stempelpapier- Impost 
aus dem Innkreis bzw. dem Innviertel

 

 

Ein Bayrisches Stempelpapier von 1691, aber ganz sicher kein postalischer Brief!
Vom churfürstl. Zahlamt in Minchen (?) (München) in Sachen eines Kapitals 
des Heiligen Geist - Spitals in Aurolzmünster 
(Marktgemeinde in Ober-Österreich im Bezirk Ried im Innkreis - Innviertel)
Austellungsort : Aurolzmünster
Aussteller: Franz Gotfried Reiter, Herrschaftsprokurator
   
.III. KREIZER PAPIER.
Der Wittelbacher bekrönte Löwe mit Reichsapfel
Einer der ganz, ganz selten aufzufindenen Gebührenstempel, 
noch zumal aus dieser Anfangszeit vom bayrischen Papier Stampff!
Eine Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
Somit kann als gesichert angesehen werden 
- denn auch die Wasserzeichen im Papier tragen bisweilen oft den österr. Doppeladler -,
daß diese Gebührenstempel nicht bei den gleichen Stempelschneidern aus München 
hergestellt worden sind.
Daraus resultiert auch diese aufgefundene Stempel- Abarten-Vielfalt!
Und nach Fliegenschissen suchen wir erst gar nicht, das wäre ja ein hoffnungsloses Unterfangen angesichts dieser Gebührenstempelvielfalt in der Fiskal- Philatelie!
So macht es überhaupt nur wenig Sinn, immer wieder diese Stempel- Abartenvielfalt 
hier aufführen zu wollen!
   
   
Ein Bayrisches Stempelpapier von 1691, aber ganz sicher kein postalischer Brief, trotz der immer 
wiederkehrenden Bezeichnungen auf dem Kopf von diesen Dokumenten, wie Kauf-Brief, Erbkauf.Brief, Heiraths-Brief, Uebergabs-Brief, Lehr-Brief, Innungs-Brief, Chargen-Brief usw.
 
   Aussteller: Von Ferdinand Franz Albrecht, des Heilig. Röm Reiches Grafen von der .....(?)
Betr. 200 Gulden schuldigen Kapitals des Heiligen Geist - Spitals (in Aurolzmünster) und 45 Kreuzer. 
Bezahlung bestätigt für einen Balthasar Zallinger durch seinen Prokurator Franz Gotfried Reitter. 
Ausstellungsort: unbekannt, jedoch auch den Bereich Aurolzmünster.
     
   
   Das .1. KREIZER. PAPIER.
   Das „R“ von Papier abgeknickt stehend!
   Das Wittelsbacher Weckenschild
- in diesem klaren Abschlag ganz, ganz selten aufzufinden!
   Eine Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
      
     
Wie man hier sieht, ist die Gebührenstempel- Ähnlichkeit nicht zu verleugnen!
Nur ist unser Fiskalstempel von 1691,  der bayrische Poststempel aber von 1849!
Das ist zeitlich schon ein gewisser Unterschied!
  
  
Ein Bayrisches Stempelpapier von 1692, aber ganz sicher kein postalischer Brief!
Aussteller: Von Graf  Ferdinand Josef zu Rheinstein und Tattenbach, 
Empfangsbestätigung über 450 Gulden.
Ausstellungsort: Orth 1692
 
.XI. KREIZER. PAPIER. 
Das Wittelsbacher Weckenschild
Eine Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein Bayrisches Stempelpapier von 1693, aber ganz sicher kein postalischer Brief!
  
Aussteller: von Ferdinand Franz Albrecht, des Heilig. Röm. Reiches Graf von der .......
Franz Gotfried Reitter, Herrschaftsprokurator in Vollmacht eines des Schreibens Unkundigen.
Bescheinigung von gezahltem Kapital von 17 Gulden
Ausstellerort: Aurolzmünster 1693
   
 
.1. KREIZER. PAPIER.
Das „R“ von Papier in einer Reihe stehend!
Bayrisches Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken,
in der dieser Abart absolut selten!
Eine Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
    
    
 Anmerkung: Dieses Bayrische und Wittelsbacher Wappenschild  war aber ganz sicher nicht nur ein Bayrisches Wappenschild mit Rauten / Wecken, nein, auch die Pfalzgrafen, wie die Sulzbacher, die Neuburger, ja sogar die Pfalzgrafen bei Rhein hatten dieses Wittelsbacher Wappenschild 
mit den Wecken und auch den Wittelsbacher Löwen in ihren Wappen / Schilden, 
schließlich auch die Pfalzgrafen aus Zweibrücken und Birkenfeld. 
Obwohl zu dieser  Zeit die Pfälzischen Wittelsbacher mit den Bayrischen Wittelsbachern 
nichts zu tun hatten; denn das waren etliche getrennte Herrschaftsgebiete und damit auch unterschiedliche Genealogien!
 Es ist halt nicht alles bayrisch, was heutzutage als  Urbayrisch gilt!
   
       
 Ein bayrisches Stempelpapier von 1693, aber das ist nun mal kein postalischer Brief!
       
  Aussteller: Von Ferdinand Franz Albrecht, des Heilig. Röm Reiches Grafen von der .....(?)
Betr. 350 Gulden schuldigen Kapitals des Heiligen Geist - Spitals (in Aurolzmünster) und 17 Gulden 30 Kreuzer.
Bezahlung bestätigt für einen Balthasar Zallinger durch seinen Prokurator Franz Gotfried Reitter.
Ausstellungsort unbekannt, jedoch auch im Bereich Aurolzmünster.
    
 .1. KREIZER. PAPIER. 
Das „R“ von Papier in einer Reihe stehend!
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!
Der Stempelabschlag ist von hervorragender Qualität!
 Eine Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
    
    
 
 Ein bayrisches Stempelpapier von 1693, aber das ist nun mal kein postalischer Brief!
    
Aussteller: Von Ferdinand Franz Albrecht, des Heil. Röm. Reichs Graf von der Wahl (?)
Betr. erfolgten und hiermit bestätigten baren Empfang von 7 Gulden 30 Kreuzer eines des Lesens u. Schreibens Unkundigen Bürgers und Sattlers,
unterzeichnet in seinem Auftrage durch einen "Herrschaftsprokurator".
Ausstellerort: Aurolzmünster
  
.1. KREIZER. PAPIER.
Das „R“ von Papier in einer Reihe stehend!
 Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!
Der Stempelabschlag ist von hervorragender Qualität!
  Eine Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
  
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1693, aber das ist nun mal kein postalischer Brief!
   Aussteller: Von Maximilian Rudolph, des Heil. Röm. Reichs Graf zu Rheinstein u. Tattenbach.
Betr. Quittung für ein erhaltenes Zinskapital von 92 auf ein Kapital von 1500 Gulden. 
Durch eigenhändige Unterschrift u. Siegel der Empfang bestätigt.
                                Siegmundt ......
Ausstellungsort: Nicht genannt, jedoch Raum Ried / Aurolzmünster gemäß Text naheliegend.
   
.XV. KREIZER. PAPIER.
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!
Der Stempelabschlag ist von hervorragender Qualität!
Eine Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
   Ein bayrisches Stempelpapier von 1694, aber das ist nun mal kein postalischer Brief!
   
Verzeichnis Teil 1 eines Schlächters (Hanß Forsthueber, Pürger und Mözger) 
über gelieferte Fleischmengen und Bestätigung ihrer Bezahlung.
Ausgefertigt in Aurolzmünster.
  
.1. KREIZER. PAPIER.
Das „R“ von Papier am Ende abgeknickt stehend!
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!
Der Stempelabschlag ist in einer hervorragender Qualität abgeschlagen worden!
Eine Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Bayrisches Stempelpapier von 1694, aber das ist nun mal kein postalischer Brief!
  
Verzeichnis Teil 2 eines Schlächters (Hanß Forsthueber, Pürger und Mözger) über gelieferte Fleischmengen und Bestätigung ihrer Bezahlung.
Ausgefertigt in Aurolzmünster. 
   
.1. KREIZER. PAPIER.
Das „R“ von dem Wort Papier am Ende abgeknickt stehend!
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!“
Auch dieser Stempelabschlag ist von herausragender Qualität!
Eine Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1695, aber das ist nun mal kein postalischer Brief!
   
Aussteller: Von Graf und Herr Ferdinandt Franz Albrecht, des Heil. Röm. Reichs Graf von der Wahl(?) auf Aurolzmünster u. Rathmann daselbst.
Betr. Bestätigung des Erhalts von 111.- Gulden Zinsen auf ein Kapital von 2200.- Gulden
Ausstellerort: (Zahlamt in Mim..... / Kapitaleigner: Heil. Geist-Spital in Aurolzmünster).
   
.XV. KREIZER. PAPIER.
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!
So hat auch dieser Stempelabschlag eine hervorragende Qualität!
Eine Gebührenstempelabart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1695, aber das ist nun mal kein postalischer Brief!
Rechnung über abgeholte Ware (nach Gewicht und Kosten) und Bestätigung des Erhalts.
Unterschrift: Rochus ..... Bürger u. Lebzelter (Lebkuchenbäcker)
Ort des Geschehens: St. Martin - Gotteshaus auf St. Mörten.
  
.1. KREIZER. PAPIER.
Das „R“ von dem Wort Papier am Ende gerade stehend!
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!
Eine Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1696, aber das ist nun mal kein postalischer Brief!
   
Aussteller: Von Ferdinand Franz Albrecht, des Heil. Röm. Reichs Grafen von der Wahl (?)
Betr. Empfangsbestätigung über baren Erhalt von 17 Gulden 15 Kreuzer als fällige Zinsen für 3 verschiedene Kapitalien.
Ausstellerort: Raum Aurolzmünster
   
.III. KREIZER PAPIER.
Der Wittelbacher bekrönte Löwe mit Reichsapfel.
Eine Gebührenstempel- Abart, die im Erler/Hanus unbekannt ist!
    
    
Ein bayrisches Stempelpapier von 1696, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
Betrifft: Empfangsbestätigung über Zinsen von 150 Gulden aus einem Kapital von 3000 Gulden vom Hochgräflich Tattenbachschen Verwalter zu Sallach
Ausstellerort: Landshut
  
.XV. KREIZER. PAPIER.
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!
Sehr seltener Stempelabschlag und dazu noch in hervorragender Qualität!
Eine Gebührenstempelabart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1697, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
  
 Meist unleserlich, Schreiben aus der kurfürstlichen Kanzlei v. 2. Oktober 1697
   
.1. KREIZER. PAPIER.
Das „R“ von dem Wort Papier am Ende gerade stehend!
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!
Eine weitere Gebührenstempel- Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1697, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
   
Aussteller: Von Ferdinand Franz Albrecht, des Heil. Röm. Reichs Grafen von .....
Betr. Bescheinigung über bezahlte 30 Gulden 29 Kreuzer an 6 verschiedene Pröbste, kirchliche und Bruderschaftsverweser.
Bescheinigt durch Hanns Georg, Graf Burg.....,
Ausstellerort: Aurolzmünster.
   
.III. KREIZER PAPIER.
Der Wittelbacher bekrönte Löwe mit Reichsapfel.
Sehr seltener Stempelabschlag, und das in hervorragender Qualität!
Eine weitere Gebührenstempel- Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1697, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
  
Aussteller: von dem Herrn Maximilian Rudolph, des Heil Röm. Reichs Grafen zu Tättenpach (Tattenbach).
Betr. unterschriftlich bestätigte Erklärung über ausgezahlte Zinsen von 40 Gulden 
aus einem Kapitalstock von 800 Gulden. 
Ausstellungsort: München. Unterschrift: Martin .....
   
.III. KREIZER PAPIER.
Der Wittelbacher bekrönte Löwe mit Reichsapfel.
Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Zuallererst ein gestempeltes Papier, und dann auch noch ein versendetes Stempelpapier von 1698!
Ein Stempelpapier und auch Brief an den Kurfürsten Maximilian Emanuel v. Bayern.
Betr. Bitte um eine Entscheidung über Zinsansprüche aus einem Paraphenalgut seiner, des Bittstellers, Schwester.
Austellungsort: Cleberg. Unterschrift d. Bittstellers
   
Erste Seite vom Stempelpapier/Brief innen!
   
Zweite Seite vom Stempelpapier/Brief innen!
   
.1. KREIZER. PAPIER.
Das „R“ von dem Wort Papier am Ende gerade stehend!
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!
Eine weitere Gebührenstempel Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1698, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
      
Aussteller: Von Maximilian Adolph Franz, des Heil. Röm. Reichs Grafen zu Rheinstein u. Tattenbach
Betr. unterschriftlich bestätigte bare Zahlung aus einer "Jahreszinsung" von 15 Gulden auf ein anteiliges Kapital von 3oo Gulden
(auf der St. Marien Magdalenen Schloß- Kapelle stehend).
Ausstellerort: München. Unterschrift: fehlt
        
 
.III. KREIZER PAPIER.
Der Wittelbacher bekrönte Löwe mit Reichsapfel.
Eine weitere Gebührenstempel- Abart ,die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1699, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
  
Unterschriftlich und gesiegelte Bescheinigung eines "ohne Abgang" gezahlten fälligen Deputats über 12 Gulden bar.
Ausstellerort: München.
Unterschrift: Georg Rieger
   
.III. KREIZER PAPIER.
Der Wittelbacher bekrönte Löwe mit Reichsapfel.
Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
    
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1699, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
   
Aussteller: Von Maximilian Adolph Franz des Heil. Röm. Reichs Grafen zu Rheinstein u. Tattenbach usw.
Betr. die "Zinsung" eines auf der Marie Magdalenen- Schloßkapelle zu Planegg stehenden Kapitals,
welches "ohne abgang" bar bezahlt wurde, ist hiermit handschriftlich u. mit Siegel bescheinigt worden.
Ausstellerort: München.
    
.III. KREIZER PAPIER.
Der Wittelbacher bekrönte Löwe mit Reichsapfel.
Eine weitere Gebührenstempel Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1699, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
 
Verzeichnis von Artikeln, die der "endes underschriebner" an ein "hochgraflig"en däder Pächin (?) gegeben hat, zB. "gaiß, öhl, lamb" usw.
Ort wohl Aurolzmünster u. Unterschrift auch unbekannt
    
.1. KREIZER. PAPIER.
Das „R“ von dem Wort Papier am Ende gerade stehend!
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken,
diese aber hier einmal waagerecht stehend!
Eine weitere Gebührenstempel Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1702, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
Bestätigung über den Kauf u. Empfang von: "4 1/2 Ellen blau fein holländ. Tuch und 5 ellen dto. flanel" 
Ort u. Unterschrift wohl abgekürzt: Aurolzmünster 1702
   
.III. KREIZER PAPIER.
Der Wittelbacher bekrönte Löwe mit Reichsapfel.
Eine weitere Gebührenstempel- Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1702, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
  
Bescheinigung über einen durch den Verwalter der Hochgräflichen Herrschaft von Rheinstein - Tattenbach zu St. Mörtten
dem Unterzeichneten zugeschriebenen "guetgemachten" Kapitalbetrag.
Ort: Aurolzmünster.
   
.1. KREIZER. PAPIER.
Das „R“ von dem Wort Papier am Ende gerade stehend!
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken,
diese aber hier einmal fein und eng geschnitten!
Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
    
   
 Bayern unter Österreichische Administration von 1705 bis 1714
   
1704
Niederlage der bayerischen und französischen Armeen bei Höchstädt a. d. Donau 
und Besetzung Bayerns durch Österreich
   
1705/06
Erhebung der bayerischen Bauern gegen die österreichische Besetzung
      
1724
Wittelsbacher Hausunion: Unions- und Erbvertrag zwischen altbayerischer und kurpfälzischer Linie mit gegenseitiger Zusicherung der Erbfolge
        
1745
Rückgabe Bayerns durch Österreich an Karl Albrecht im Frieden von Füssen
    
Im Spanischen Erbfolgekrieg focht Bayern auf der Seite Frankreichs.
Nach der Niederlage in der Schlacht von Höchstädt war das Heer faktisch aufgelöst, geringe Reste kämpften jedoch bis Kriegsende.
Bayern wurde von den Österreichern besetzt, eine Volkserhebung wurde in der Sendlinger Mordweihnacht und der Schlacht von Aidenbach blutig niedergeschlagen.
       
Während Kurfürst Ferdinand Maria auf Grund seiner zurückhaltenden Politik gegenüber Habsburg noch 1657 auf die Kaiserkrone verzichtete, strebte sein Sohn Maximilian II. Emanuel zunächst als Verbündeter Habsburgs, später durch ein Bündnis mit Ludwig XIV. nach Rangerhöhung.
Dies führte 1704 zur österreichischen Besetzung Bayerns im Spanischen Erbfolgekrieg und zum vorübergehenden Verlust der bayerischen Kurwürde und der Oberpfalz an den Pfälzer Wittelsbacher Johann Wilhelm. Erst 1715 konnte Max Emanuel als Kurfürst nach Bayern zurückkehren.
      
Sein Sohn und Nachfolger Karl Albrecht erlangte zwar 1742 die Kaiserkrone aber um den Preis einer erneuten habsburgischen Besetzung Bayerns im Zuge des Österreichischen Erbfolgekrieges.
      
Im Spanischen Erbfolgekrieg 1701 – 1713 schlug sich der kriegslustige Kurfürst Maximilian II. von Bayern auf die Seite Frankreichs. Infolgedessen wurde über Maximilian II. von Bayern die Reichsacht ausgesprochen und er seines Landes verlustig erklärt. Bayern wurde von den Österreichern besetzt und als erobertes Land behandelt. Bis zum Frieden von Baden (1714) blieb Bayern im Besitze Österreichs, welches daselbst natürlich auch die Steuerhoheit und das vorgefundene Stempelgefälle übernahm.
Denn in Bayern hatte Maximilian II. durch ein Patent vom 15. Juni 1690 nach österreichischem Muster und Vorbild den Papierstempel eingeführt, der zunächst in fünf Stempelklassen u. zwar:
1 Kreuzer, 3 Kreuzer, 15 Kreuzer, 30 Kreuzer und 1 Gulden geteilt war. Im Jahre 1693 kamen dann noch zwei weitere Stempelsteuerstufen dazu, 6 Kreuzer und 3 Gulden.
    
Als die Österreicher nach der Besetzung auch die Verwaltung Bayerns übernahmen, haben sie nicht nur die bisherige bayrische Stempelordnung aufrecht erhalten, sondern auch das vorhandene Stempelpapier in Geltung belassen. 
Nach Aufbrauch desselben (circa 1705) wurden unter weiterer Beibehaltung der bayr. Stempelordnung lediglich neue Signetten in Benützung genommen, die jedoch in ihren Grundformen den bisherigen bayerischen glichen, nur wurden die früheren bayerischen Symbole durch den österr. Doppeladler ersetzt.
    
Ab 1704 Aufbrauch des vorgefundenen bayerischen Siegelpapiers mit 7 Wertstufen von 1 Kreizer, 3 Kreizer, 6 Kreizer, 15 Kreizer, 30 Kreizer, 1 Gulden und 3 Gulden.
    
Ab 1705 Signetten der österreichischen Verwaltung in Bayern mit 1 Kreizer, 3 Kreizer, 6 Kreizer, 15 Kreizer, 30 Kreizer, 1 Gulden und 3 Gulden.
    
    
    
    Ein Österreichisches Administrations Stempelpapier aus dem Jahr 1707, 
aber das ist nun einmal kein postalischer Brief!
     
    Bestätigung des Empfangs von 20 Gulden Besoldung für die Verrichtung von Gottesdiensten in der Schloßkapelle zu Sallach vom Hochgräflich Tattenbachschen Verwalter.
Ausstellungsort: Kloster Kremanshausen (?) Unterschrift fehlt.
      
   
    .3. KREIZER. PAPIER.
    Österreichische Kreissignette mit innen die bekrönten Doppeladlerköpfen 
auf einer weiteren Krone sitzend!
Dieser Gebührenstempel ist absolut selten einmal aufzufinden!
Eine weitere Gebührenstempe-l Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
       
       
   
Ein Österreichisches Administrations Stempelpapier aus dem Jahr 1709, 
aber das ist nun einmal kein postalischer Brief!
  
Empfangsbestätigung für erhaltene Vergütung für Gottesdienste eines Probstes von 12 Gulden 30 Kreuzer "par und ohne abgang" in der Hochgräflich Reinstein- und Tättenbachschen Herrschaft zu Mörthen - wegen des Grafen Johan Adolph zu Reinstein u. Tattenbachschen Gedächnis an seiner Gemahlin Bruder.
Ausstellerort: Ried.
Unterschrift: Thomas ....Probst allda.
      
.1. KREIZER. PAPIER.
Die „1“ und das „r“ von Papier abgeknickt stehend!
Ein auf der Spitze stehende Rombus,
mit innen die bekrönten Österreichischen Doppeladlerköpfen auf einer Krone sitzend!
Dieser Gebührenstempel ist absolut selten einmal aufzufinden!
Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
    
      
Ein Österreichisches Administrations Stempelpapier aus dem Jahr 1709, 
aber das ist nun einmal kein postalischer Brief!
      
    Von dem Herrn Franz Xaver, Grafen von der Wahl (?) usw.
Betr. Empfangsbescheinigung über 50 Gulden "paar" (bar) als "Zinsung"  auf das Kapital 
des "Würdigen Heyl. Geyst Spittall München".
Ausstellerort: München
Unterschrift: unleserlich
         
      
.VI. KREIZER. PAPIER.
Österreichische Kreissignette mit innen die bekrönten Doppeladlerköpfen 
auf einer Wert- Kartusche sitzend!
    
    Dieser Gebührenstempel ist absolut selten einmal aufzufinden!
 Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
    
Ein Österreichisches Administrations Stempelpapier aus dem Jahr 1709, 
aber das ist nun einmal kein postalischer Brief!
Von dem Herrn Ferdinand Joseph, des Heil. Röm. Reichs Graf zu Rheinstein u. Tattenbach usw. Betr. 
Abfolgung von 75 Gulden fälliger Zinsen auf ein Sigmundt - Schwarzisches Kapital von 1500 Gulden an das Heil. Geist - Spital, "richtig und ohne abgang". 
Bestätigung durch das Heil. Geist - Spital in Landshut (2 Unterschriften).
Ausstellerort: Landshut
       
    
    .VI. KREIZER. PAPIER.
    Österreichische Kreissignette mit innen die bekrönten Doppeladlerköpfen 
auf einer Wert- Kartusche ( VI ) sitzend!
    Dieser Gebührenstempel ist absolut selten einmal aufzufinden!
Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
Ein Österreichisches Administrations Stempelpapier aus dem Jahr 1709, 
aber das ist nun einmal kein postalischer Brief!
    
    Von der Hochgräflich Reinstein und Tattenbachschen Herrschaft zu Mörthen 
wegen des Grafen Jhan Rudolph,
auch Graf zu  Reinstein u. Tattenbach, seiner Gemahlin Bruder Gedächtnis im St. Peter u. Paul - Gotteshaus gehaltenen Gottesdienste:
Empfangsbestätigung über 12 Gulden 30 Kreuzer durch den Probst mittels seiner Unterschrift.
Unterschrift: Thomas Wendtinger (?), Bürger und Nadler, Kirchenprobst.
Ausstellungsort: Riedt.
      
    
    .1. KREIZER. PAPIER.
Die „1“ und das „r“ von Papier abgeknickt stehend!
Ein auf der Spitze stehender Rombus,
mit innen den bekrönten Österreichischen Doppeladlerköpfen auf einer Krone sitzend!
Dieser Gebührenstempel ist absolut selten einmal aufzufinden!
    Eine weitere Gebührenstempel Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
      
      
    
 Ein Österreichisches Administrations Stempelpapier aus dem Jahr 1709, 
aber das ist nun einmal kein postalischer Brief!
      
    Völlig gleicher Sachverhalt, wie oben (22. Mai 1709), gleicher Ort, gleiche Unterschrift!
  
.1. KREIZER. PAPIER.
Die „1“ und das „R“ vom Wort Papier abgeknickt stehend!
Ein auf der Spitze stehender Rombus,
mit innen den bekrönten Österreichischen Doppeladlerköpfen auf einer Krone sitzend!
    Dieser Gebührenstempel ist absolut selten einmal aufzufinden!
Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
       
       
   Erst 1715 konnte Max Emanuel als Kurfürst nach Bayern zurückkehren 
  
  
Ein Bayerisches Stempelpapier aus dem Jahr 1715, aber das ist nun einmal kein postalischer Brief!
      
Von Maximilian Franz, des Heil. Röm. Reiches Graf zu Rheinstein u. Tattenbach, 
auch Herr auf St. Mörthen usw.
Betr. Empfangsquittung über 25 Gulden Zinsen auf ein Sallacher Kapital über 5oo Gulden,
gezahlt von dem Verwalter Dominius ..... Empfang quittiert durch eigenhändige Unterschrift und Siegel. 
Ausstellerort: Landshut.
Unterschrift: Johannes Ferdinand Krayl (?)
      
    
    .III. KREIZER PAPIER.
Der Wittelbacher bekrönte Löwe mit Reichsapfel.
Stempelabschlag erster Güte, besser geht’s kaum!    
Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
      
    
    
Ein bayrisches Stempelpapier von 1719, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
    Kopf vom Stempelpapier mit Aussage über die streitigen Parteien (X contra Y).
Darunter Kurzangaben über den Inhalt des Streites ((in p(unc)to .....)).
Anhängend ein Schreiben an einen "WolEdlen unnd Gestrengen Hochfürstl..... Cammer Rhath, ..... Rheinstein ..... Inspektor ....."
Es folgt eine gerichtliche Protestationsschrift als Widerlegung der Argumente einer Klageschrift 
in einem Gerichtsdeutsch!
      
    
Erste Seite vom Stempelpapier innen, es folgen die Seiten zwei und drei, aber hier ohne Ausstellungsort!
  
    
    .1. KREIZER. PAPIER.
Die „1“ und das „R“ von dem Wort Papier am Ende abknickend!
Hier das Bayrische Wappenschild mit den Wittelbacher Wecken!
Eine weitere Gebührenstempel Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
       
   
Ein bayrisches Stempelpapier von 1724, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
    
Betrifft Erbschafts- Kapital- und Zinsangelegenheit des Reichsgrafen Maximilian Franz zu Reinstein u. Tättenbach etc.
in Verbindung mit dem Tode der Schwägerin, Genoveva Freifrau v. Pfetten-Arnbach.
Bestätigung der Auszahlung von 4500 Gulden „paar (bar) und ohne abgang.
Ausstellungsort: Landshut
      
    
    .XXX. KREIZER PAPIER.
Der Reichsapfel, eine sehr, sehr selten aufzufindende Stempelklasse!
Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
       
       
    
    Ein bayrisches Stempelpapier von 1724, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
      
    Betrifft: „gezimmente“ (geziemende) Bescheinigung der „ohne einigen abgang“ erfolgten Auszahlung von 50 Gulden Zinsen entspr.
Der Maßgabe des Hochgräflichen Tättenbachschen  Verwaltungsgericht Adldorf (eigentlich nur ein Hofmarksverwalter).
Ausstellungsort: Ortsteil der Gemeinde Eichendorf im Landkreis Dingolfing- Landau/Niederbayern.
(Die Familie Fränkhing übernahm um 1600 die Hofmark, ab 172 bis 1821 die Grafen v. Tättenbach.)
    
    (.VI.) KREIZER . PAPIER.
Der Wittelbacher Löwe mit dem Wittelbachschen Weckenschild!
    Stempelabschlag perfekt und auch eine äußerst seltene Gebührenklasse!
 Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
  
  
  Ein bayrisches Stempelpapier von 1725, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!  
    Rechnungsblatt für „gemachte“ und teilweise „gebrämte“ (verbrämte) Schneiderarbeiten  für Ihre Hochgräfliche Excellenz, Graf und Gräfin……..
Ausstellungsort: München
      
    
    (.VI.) KREIZER . PAPIER.
    Der Wittelbacher Löwe mit dem Wittelbachschen Weckenschild!
    Dieser Gebührenstempel ist absolut selten und mit diesem klaren Abschlag sowieso!
    Eine weitere Gebührenstempel- Abart, die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
  
      
    Ein bayrisches Stempelpapier von 1726, aber das ist nunmal kein postalischer Brief
      
Betrifft: Aussage in Verbindung mit einer gerichtlichen Klagesache zum Verfahren einer 3-jährigen Zinsverteilung aus einem Kapital von 20 000 Gulden
des Reichsgrafen  Maximilian Franz zu Reinstein u. Tättenbach.
Die Regulierung der Angelegenheiten erfolgte „Craft eines bey der Churfürstl. Hochlöbl. Regierung ligenten Manati“.
Gleichzeitig eine Quittung!
Ausstellungsort: Landshut
      
    2 Gulden Papier
Innen liegend das mit einem Churhut bedeckte Wittelsbachsche Wappen,
 Feld 1 + 4 die Wecken,
Feld 2 + 3 die Löwen,
in der Mitte der Reichsapfel
  Einer der ganz, ganz selten aufzufindenden Gebührenstempel   
Eine weitere Gebührenstempel Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
   
   
    Ein bayrisches Stempelpapier von 1735 und ein gelaufener Brief!
          
    Brief an den Churfürstlichen Bayrischen Grafen zu Reinstein u. Tättenbach. Betrifft Heiratsangelegenheit,
Herausgabe von Morgengabe, Heiratgut usw. der eigenen Schwester resp. Schwägerin.
Ausstellungsort: München
 
    .1. KREIZER. PAPIER.
    Die „1“ und das „R“ von dem Wort Papier am Ende abknickend!
    Hier das Wittelsbachsche Wappenschild mit den bayrischen Wecken!
Perfekter Stempelabschlag!
 Eine weitere Gebührenstempel Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
  
  
Ein bayrisches Stempelpapier von 1736, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
  
    Eine „christliche Erinnerung und Bitte“ an den Churfürstlich- Bayrischen Rat und Oberbeamten,
Graf Rheinstein u. Tattenbach in einer streitigen Angelegenheit zwischen einem Kurfürstlichen Advokaten und dem Hofrat Vögl zu Eberschwang.
Ausstellungsort eventuell Eberschwang im Bezirk Ried im Innkreis im Innviertel.
    
    
    .1. KREIZER. PAPIER.
  Die „1“ und das „R“ von dem Wort Papier am Ende abknickend!  
    Hier das Wittelsbachsche Wappenschild mit den bayrischen Wecken!
Perfekter Stempelabschlag!    
 Eine weitere Gebührenstempel Abart die so im Erler/Hanus unbekannt ist!
  
  
      
Salzburg unter Französischer Besatzung ab 1809
  
Stempelamt Salzburg
Bereits am 29. April 1809 hatte die österr. Amts- Verwaltung alle Stempel- Signetten von Salzburg nach Graz geschafft. Bald darauf zogen die Franzosen in Salzburg ein.
Am 15. Mai 1809 ordnete der französische Intendant Angles mit allem Nachdruck an, das Stempelgefälle ehest zu Gunsten der Franzosen wieder aufleben zu lassen und die notwendigen Signetten anzuschaffen. Die Herstellung der letzteren wurde dem Graveur Nagenzaun übertragen. 
Der Beginn der Stempelmanipulation wurde von der Polizeidirektion in der Salzburger Zeitung (Nr. 78 vom 12. Juni 1809) bekannt gemacht. Bis zum 19. Oktober wurden für französische Rechnung 1235 Gulden aus dem Stempelgefälle vereinnahmt.
Die Signetten, die gleichmäßig den französischen Adler im Stempelbild zeigen, wurden für die Vorratsstempelung in der Mitte des Bogens, als Erfüllungsstempel in der linken oben Ecke aufgedruckt. Einen Kontrollstempel hatte man nicht eingeführt.
Es gab folgende Stempelklassen: 3, 6, 15, 30, 45 Kreuzer und 1, 2, 4, 7, 10, 20, 40, 80, 100 Gulden.
Diese Signetten (sowie auch die französischen Amtssiegel) kommen in den nach dem Wiener Frieden von 1809 an Bayern abgetretenen Gebieten von Salzburg, Berchtesgaden, des Innviertels und des Hausruckviertels noch bis Mitte 1810 vor, sodass anzunehmen ist, dass die Übergabe der Administration an Bayern auch erst um diese Zeit erfolgt sein muss.
      
      
    
    Ein französisches Stempelpapier von 1810, aber kein postalischer Brief!
        
Quittung über „richtig und baar“ erhaltenen Abschlag auf des „Endesgefertigten“ jährliche Besoldung.
      
 Ausstellungsort Hagenau: Inmitten eines großen Parkes, auf einer Halbinsel im Inn, liegt Hagenau - eines der reizvollsten Schlösser in Österreich. 1088 wurde Hagenau das erste Mal erwähnt, der letzte aus dem Geschlecht der Hagenauer fand im Kreuzzuge des Jahres 1147 den Tod. Nach dem Aussterben der Gründerfamilie kam die Burg an die Bischöfe von Passau, später war sie Eigentum der Herzöge von Bayern, die sie an verdiente bayrische Adelsgeschlechter zu Lehen gab. 1829 erwarb Paul-Anton Freiherr von Handel Hagenau, dessen Familie das Schloss bis heute besitzt.
  
    Eine französische 3 Kreuzer Signette in Vorratsstempelung für das Stempelamt Salzburg während der französischen Besetzung.
    Einer der ganz, ganz selten aufzufindenden Gebührenstempel aus dieser Zeit!
        
       
Einführung neuer Steuerstempel im Jahre 1809
Zeichnung mit der Einführung von 1806 und dem geänderten Staatswappen durch die Königswürde, 
aber nun Zeichnung schwarz auf weiß im Doppelkreis und für alle königlich- bayrischen Lande gültig!
 
   
  
    Ein Königlich- bayrisches Stempelpapier von 1811, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
   
Quittung über „richtig und baar“ erhaltenen Abschlag auf des „Endesgefertigten“ jährliche Besoldung.
  Ausstellungsort: Hagenau
  
    Ein bayrischer 3 Kreuzer Gebührenstampff mit der Königskrone bekrönten Bayrischen Rautenschild
und mittig ein Herzschild mit Szepter und Schwert.
         
          
    
Ein Königlich- bayrisches Stempelpapier von 1811, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
   
    Quittung über „richtig und baar“ erhaltenen Abschlag auf des „Endesgefertigten“ jährliche Besoldung.
Ausstellungsort: Hagenau
       
    
    Ein bayrischer 3 Kreuzer Gebührenstampff mit der Königskrone bekrönten Bayrischen Rautenschild und Mittig ein Herzschild mit Szepter und Schwert.
       
        
 
Ein Königlich- bayrisches Stempelpapier von 1811, aber das ist nunmal kein postalischer Brief!
          
Urkunde / Bestätigung über den Empfang des Sakraments der Heiligen Taufe einiger Kinder eines Müllers und Bauern
aus Genau im Pfarrhause zu St. Mariakirchen.
Unterschrift: Jos. Stockmann
Ausstellungsort: Pfarramt St. Mariakirchen
    
    Ein bayrischer 15 Kreuzer Gebührenstampff mit der Königskrone bekrönten Bayrischen Rautenschild und Mittig ein Herzschild mit Szepter und Schwert.
   
   
Ab 1817 ohne den Papier Stampff
da Umstellung in nun bayrische Kreise, mit  Zufügung der Anfangsbuchstaben der neuen NEUN (9) Kreise!
  
  
    Eine ungestempelte bayrische Quittung über 45 Gulden Zinsen,
richtige Auszahlung wird hiermit bestätigt durch die Königliche Distriktsadministration 1817.
Ausstellungsort: Neumarkt
  
      
Eine ungestempelte bayrische Quittung über 350 Gulden Zinsen,
bare Auszahlung wird hiermit bestätigt durch die Königlich Bayrische Stiftungsadministration 
in Passau 1817
       
       
   
    Eine ungestempelte bayrische Quittung über gezahlte 150 Gulden Zinsen 
aus einem Kapital von 3000 Gulden
entsprechender Beschluss des Patrimonialgerichts in Hagenau 1817. 
Ort des Königl. Stifts Administration in Wasserburg.
  
   
   
   
Quellen: 
- Aus dem Stempelpapier Fundus von Gunter Wagner Filderstadt, woher sonst?
(Nur in Solingen, ja in Solingen, da ist wieder einmal alles schon längst bekannt, 
da fliegen solche Dokumente nämlich zu zigtausenden rum!
)
- Dazu Infos aus meinem Handbuch Essay über den Stempelpapier- Impost aus dem
Herzogtum/Churfürstentum/Königreich Bayern von 2009,
- sowie auch Martin Erlers Katalog der Stempelpapiere von Bayern von 1988, 
- und  L. Hanus Stempelsignetten Katalog von Österreich- Ungarn, Band I., die Urkundenstempel

 
 

        

www.stempelpapier.de