Von der "Kontrollmarke" zum „Eisenscheck“, und weiter zur „Eisenmarke“ 
(die im Volksmund „Eisengeld“ genannt wurde!)

Es zeigt sich auch hier: Fiskalphilatelie ist Sozialphilatelie


 

Rationalisierung durch die Kriegswirtschaft
Trotz der Einführung von Lebensmittelkarten und Zuschlägen auf Genussmittel sollte der deutschen Bevölkerung im Krieg eine "Normalität" des Alltagslebens aufrechterhalten werden. Eine totale kriegswirtschaftliche Mobilisierung blieb bis 1943 aus und das Arbeitskräftepotential der Frauen nahezu unberührt. Die dadurch entstandenen ökonomischen Engpässe konnten zunächst durch die Ausbeutung der besetzten Ostgebiete und die Zwangsrekrutierung ihrer Bevölkerung für den Arbeitseinsatz in Deutschland entschärft werden. Besonders im Krieg gegen die Sowjetunion rechneten das NS-Regime und die deutsche Industrie mit reicher Beute an Rohstoffen und Nahrungsmitteln zur Herstellung einer autarken "Großraumwirtschaft" in Kontinentaleuropa unter deutscher Führung. So wuchs die 1937 für Erzbergbau und Verhüttung gegründete Aktiengesellschaft Reichswerke "Hermann Göring" durch zwangsweise Einverleibung ausländischer Großkonzerne im Krieg zum größten Wirtschaftsunternehmen Europas heran. Bis zu einer Million Menschen arbeiteten für den Mammutkonzern, darunter Zehntausende von Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen.
Ein Hauptaugenmerk Todts galt der Zuweisung der knappen Rohstoffe und der Vermeidung ihrer unnötigen Vergeudung.
Im Deutschen Reich intensivierten sich ab 1940 die schon vor dem Krieg zur "nationalen Aufgabe" deklarierten Materialsammlungen.
Die NS-Volkswohlfahrt, die Hitler-Jugend und Schulen sammelten Alt- und Rohstoffe.
Ab April 1940 riefen die Behörden regelmäßig zu "Metallspenden" für die Rüstungsbetriebe auf.
Mit dem Wirtschaftsabkommen im Hitler-Stalin-Pakt vom August 1939 bezog das Deutsche Reich bis Juni 1941 wichtige Rohstoffe wie Erdöl, Chrom- und Manganerz aus der Sowjetunion. Neben der Sowjetunion war Rumänien für das Deutsche Reich das einzige Versorgungsgebiet für Roh- und Mineralöl. Der Transport des Öls erfolgte mit Tankkähnen über die Donau. Die Zufuhr des für den Krieg dringend benötigten Eisenerzes aus Schweden sicherte sich Deutschland 1940 durch die Besetzung Norwegens. 
Aus Ungarn und Bulgarien sowie aus Spanien, Portugal und der Türkei erhielt das Reich ebenfalls unverzichtbare Rohstoffe und Nahrungsmittel. Sämtliches Industriepotential der besetzten oder mit Deutschland verbündeten Staaten wurde gezielt in die deutsche Kriegswirtschaft eingebunden, die zudem durch Auftragsverlagerungen ins Ausland entlastet werden sollte. So produzierte die französische Luftfahrtindustrie bis 1944 über 3.700 Flugzeuge und rund 10.000 Flugzeugmotoren für die deutsche Luftwaffe, französische Automobilhersteller lieferten 1942 und 1943 insgesamt über 52.000 Lastkraftwagen für die Wehrmacht.
Zeitweise deckte das besetzte Dänemark im Zweiten Weltkrieg zu 90 Prozent den Frischfisch- und zu 20 Prozent den Fleischbedarf im Deutschen Reich. Auch die Niederlande und Belgien waren für den deutschen Ernährungssektor und die Industrie unverzichtbar. Aufgrund der vergleichsweise guten Ernährungslage wies das NS-Regime die deutsche Bevölkerung immer wieder darauf hin, dass es zu keinen Engpässen wie im Ersten Weltkrieg kommen werde und dass es keinen Grund zu Hamsterkäufen gebe. Produzenten im besetzten Westeuropa wurden für ihre Lieferungen nach Deutschland unmittelbar durch die jeweiligen staatlichen Kreditinstitute entlohnt. Da ein Finanzausgleich zwischen dem verschuldeten Reich und den westeuropäischen Banken erst nach dem deutschen "Endsieg" erfolgen sollte, nahm das Transfersystem den Charakter inoffizieller Auslandskredite zur Finanzierung des Kriegs an. Zudem hatten die west- und nordeuropäischen Länder die - viel zu hoch berechneten - deutschen Besatzungskosten zu tragen. Allein Frankreich musste mit insgesamt fast 35 Milliarden Reichsmark rund 40 Prozent sämtlicher Besatzungskosten an das Deutsche Reich zahlen. Nach dem Kriegseintritt der USA mit ihrem überlegenen Wirtschaftspotential und einem nahezu ungehinderten Zugriff auf kriegswichtige Ressourcen Ende 1941 war der Rüstungswettlauf für Deutschland nicht mehr zu gewinnen. Gleichwohl kam es ab 1942 zu einer enormen Leistungssteigerung der deutschen Kriegsproduktion.
   
   
Der Markt der geschlossenen Nachfrage: Die Eisenkontingentierung in Deutschland 1937 bis 1945
Der Anfang der Eisenkontingentierung begann, als am 23. Februar 1937 von der Überwachungsstelle für Eisen und Stahl die Anordnung Nr. 22 erlassen wurde. Sie hatte folgenden Wortlaut:
§ 1. Aufträge auf Lieferung von Eisenhalbzeug, Walzwerkserzeugnissen und Rohguß für den Inlandsbedarf sind, sofern die Herstellung der genannten Erzeugnisse im Rahmen der festgelegten Rohstahl- und Graugrußerzeugung bis zum 30. April 1937 nicht gewährleistet ist, den Auftraggebern unter Hinweis auf diese Anordnung bis zum 1. April 1937 zurückzugeben.
§ 2. Für die Behandlung der zurückgegebenen Aufträge ist die an die zuständige Wirtschafts- und Fachgruppen ergangene Anweisung zu dieser Anordnung maßgebend.
   
Welches Ereignis hatte zu dieser Anordnung geführt?
Die Arbeitsbeschaffungspolitik des nationalsozialistischen Staates hatte von 1933 bis 1935 die deutsche Wirtschaft, die schon Ende 1932 die ersten Anzeichen einer Krisenüberwindung zeigte, in einen konjunkturellen Anstieg hineingeführt, der sich 1936 immer mehr dem Zustande der Vollbeschäftigung näherte". Dieser Entwicklung einer Mengenkonjunktur waren die Preise nur zögernd gefolgt. Der 1933 erklärte Lohnstop war nicht so fest, daß er keine Veränderung der Lohntarife zugelassen hätte, auch trug die Eingliederung der Arbeitslosen in den Arbeitsprozess zu einer kräftigen Einkommenserweiterung bei, die dann zu Warenpreisänderungen führte. In keinem Falle aber gewannen die Veränderungen der Preisseite jene Tiefe und Breite, die man bei Konjunkturanstiegen früherer Jahre erlebt hatte. Die Gründe hierfür sind vielleicht nicht einmal in erster Linie in der Wirtschaftspolitik des nationalsozialistischen Staates zu suchen. Sie liegen tiefer und sind mit wirtschaftlichen Motiven wahrscheinlich gar nicht erklärbar. Ohne Zweifel hat das damals weit verbreitete und unabhängig von parteipolitischer Bindung vorhandene Gefühl, nach fünf Jahren schwerster wirtschaftlicher Depression einem drohenden Verfall entronnen zu sein, mitgewirkt, daß die Preise weit weniger auf den Konjunkturanstieg reagierten als die Produktion. Die Zunahme des Masseneinkommens aus Mehrarbeit, der Abschluß der Verlustperiode in den Betrieben, die Möglichkeit überhaupt wieder Dispositionen auf längere Zeit treffen zu können, haben vermutlich an diese Zurückhaltung der Preise mehr Anteil, als die wirtschaftspolitische Propaganda des Nationalsozialismus.
In der Eisenwirtschaft wirkte neben diesen allgemeinen Hemmungen die verbandliche Preisbildung einer restlosen Ausnutzung der vorhandenen und zunehmenden Nachfragechancen entgegen. Unabhängig von staatlicher Preispolitik war schon seit 1925 eine Veränderung des deutschen Eisenpreises an verbandliche Absprachen zwischen der Eisenindustrie und der eisenverarbeitenden Industrie gebunden. Deswegen war der deutsche Eisenpreis von 1929 bis 1932 nicht so stark wie der ­Weltmarktpreis gesunken und brachte daher in den Aufschwung eine gewisse Reserve mit, die wenigstens zeitweise eine Preiserhöhung überflüssig machte. Auch hinkte die Erholung auf den internationalen Eisenmärkten hinter der des deutschen Marktes her, vor allem auf den kontinentalen Märkten, die den deutschen Markt berühren. 
So waren eine Reihe von Momenten gegeben, die einer Steigerung des deutschen Eisenpreises entgegenwirkten. Hätte die eisenschaffende Industrie während der Jahre 1933 bis 1936 Preiserhöhungsanträge gestellt, so spricht die Vermutung dafür, daß die deutsche eisenverarbeitende Industrie diesen Anträgen Widerstand entgegengesetzt und eine Anpassung der Eisenpreise an die Mengenkonjunktur verhindert hätte; auch dann, wenn die besonderen politischen Bedingungen der Jahre 1933 bis 1936 weggefallen wären.
Die 1936er Mengenkonjunktur schaffte also den Zustand einer fast vollbeschäftigten Wirtschaft, deren Preisniveau gegenüber der Ausnutzung von Nachfragechancen an Reaktionsfähigkeit eingebüßt hatte. In diesem Zustand mußte, behalten wir jetzt nur den Eisenmarkt im Auge, jede weitere ins Gewicht fallende Nachfragesteigerung zu einer Zerreißprobe führen. Bei der erreichten Auslastung der Eisenkapazität wäre die rascheste Wiederherstellung der Reaktionsfähigkeit der Eisenpreise das alleinige Mittel gewesen, um die Nachfrage einzudämmen. Das hätte nichts anderes bedeutet, als die völlige Freigabe der Eisenpreise und eine entschiedene Abwendung von der Preisbildung durch die Verbände. Eine solche Politik wäre nur bei einer völligen Auflösung der Eisenverbände möglich gewesen; dies aber hätte gleichzeitig schlagartig das Preis- und Kostengefüge der eisenverarbeitenden Industrie zerstören müssen. Daran hatten weder die Eisenhersteller noch die Eisenverbraucher ein Interesse.
An der ..Verfassung", dem Grundgesetz des Eisenmarktes, zu rütteln (d. h. die Funktion der Verbände, den Preis und damit den Markt zu regeln, anzutasten), lag auch ohne staatliche Intervention allen Wirtschaftlern fern. Unterließ man es aber, die Preisbeweglichkeit wieder herzustellen, so hätte nur eine „Bereinigung der Nachfrage", gepaart mit langsamer, dosierter Preissteigerung verhüten können, daß die Mengenkonjunktur sich überschlug. Die Möglichkeit einer solchen Politik war durchaus gegeben: Ein erheblicher Teil der Nachfrage ging indirekt (Hausrathilfe) und direkt (Straßenbau, Autobahnen, öffentliche Bauvorhaben usw.) vom Staate aus.
Nachdem die Initialzündung der Konjunktur - dank der Einkommens- und Preisdisziplin der Wirtschaft gelungen war, wäre es für den Staat nunmehr notwendig gewesen, sich wenigstens zeitweilig von der Arbeitsbeschaffungspolitik zurückzuziehen, bis die erweiterten Produktivkräfte der Wirtschaft sich konsolidiert hätten, bevor weitere, zusätzliche staatliche Anforderungen an die Wirtschaft herangetragen worden wären.
Der Staat tat genau das Gegenteil: In diese Situation platzte im Herbst 1936 die Verkündung des zweiten „Vierjahresplans", die Verkündung eines Programmes, dessen Umfang sich zwar Ende 1936 gar noch nicht erkennen ließ, von dem man aber annehmen konnte, dass es die bisherigen Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen in den Schatten stellen würde.
Bereits Mitte 1936 war zu beobachten, daß sich die Lieferfristen für das gängigste Eisenmaterial verlängerten; ein untrügliches Kennzeichen dafür, daß Auftragsbestand und Auftragseingang der eisenschaffenden Industrie deren Produktionskraft weit überstiegen. Diese stetige und unablässige Lieferzeitzunahme veranlasste die Eisenabnehmer, den eben erst verkündeten  Vierjahresplan in ihren Dispositionen zu eskomptieren, und dieser Vorgang löste einen beängstigenden circulus vitiosus aus: Die verlängerte Lieferfrist zwang den Einkäufer bei gleichbleibender Auftragslage das Lager, welches er für  einen unbehinderten Produktionsfluss nötig hatte, zu vergrößern. Er erteilte also umfangreichere Bestellungen als vordem. Die umfangreicheren Bestellungen konnte der Lieferant aber erst erledigen, wenn die vorliegenden älteren Aufträge abgewickelt waren. Er mußte daher  die Lieferfrist für neue Aufträge noch einmal verlängern. Diese Lieferfristverlängerung löste den gleichen Vorgang erneut aus. In diesen Zirkel war die Eisenwirtschaft um die Wende des Jahres 1936/1937 geraten. Die eisenschaffende Industrie drängte bei der Überwachungsstelle Eisen und Stahl auf zeitweilige Abhilfe, die wenigstens so lange gewährt werden sollte, bis eine angemessene Ausweitung der Produktion den Bestellstoß auffangen ließ. Die Situation verwirrte sich noch mehr durch eine Gestaltung der Walzprogramme der Werke, die allerdings aus den Produktionserfahrungen der Industrie heraus verständlich ist. Das Preis-Kostengefüge der eisenschaffenden Industrie verbesserte sich nämlich, sobald die, auf ein Profil und auf eine Abmessung eingerichtete Walzenstraße möglichst lange unbehindert arbeiten kann. Je größer nun der Auftragsbestand ist, desto mehr kann man sich auf längere Walzzeiten eines Profiles einstellen und innerhalb jeder Abwalzung jene Profile bevorzugen, deren Fertigung erfahrungsgemäß die größere Rendite abwirft. Sonderprofile müssen dabei freilich zunächst zurückstehen. Selbst der Aufpreis der Sonderprofile kann den Gesamtnutzen der längeren Streckenausnutzung nicht wettmachen. Man kann wegen dieser Dispositionsgestaltung den Walzwerken keinen Vorwurf machen. In einem solchen Walzprogramm liegt nicht nur der größere Betriebsnutzen, in ihm liegt zugleich auch der größere volkswirtschaftliche Nutzen: er erlaubt in der Zeiteinheit der den größeren Produktionsausstoß. Mit diesem größeren Ausstoß kann ein Bestellstoß rascher abgefangen werden und dies ermöglicht dann auch Sonderprofile in relativ kürzerer Frist zu fertigen. Es ist klar, daß die Eisenindustrie diesen Weg beschritt, obwohl es damals vielleicht klüger gewesen wäre, von ihm abzuweichen. Die beängstigend ansteigenden  Lieferfristen veranlaßten die Einkäufer der eisenverarbeitenden Betriebe bei ihren Lieferanten vorzusprechen, um auf die Dringlichkeit und Wichtigkeit gerade ihres Auftrages hinzuweisen.
Damals entstand zuerst der Zustand, daß sich nicht die Verkäufer, sondern die Einkäufer die Türklinke in die Hand drückten, jener Marktzustand, den Röpke treffend das „Queusystem“ oder „Ellenbogensystem“ nennt. Es ist bei einer auf das äußerste angestrengten Produktion unerträglich.
   
   
Von der Kontrollnummer zum Eisenscheck
Bis zum Ende des Jahres 1937 war der „kontrollnummerfreie“ Sektor des Walzeisenmarktes, der nach den Referenzbezügen von der Eisenschaffenden Industrie noch ohne Vorzugsnachweis beliefert werden durfte, verschwunden.
Denn jede Lieferung von Eisen und Stahlmaterial war kontrollnummerpflichtig geworden. Ebenso ein wesentlicher Teil der Umsätze auf dem Markte der Waren aus Eisen- und Stahlmaterial, je nachdem ob die Kontrollnummerpflicht an ein Käufer- oder Verkäuferkontingent gebunden war.
Eisen ist einer der wichtigsten modernen Werkstoffe. Seine Auftragsregelung musste sich daher auf allen Märkten bemerkbar machen. Am stärksten aber und am nachdrücklichsten beeinflusste sie die Geldverfassung. Der verordnete Rechtssatz „Aufträge auf Eisenmaterial dürfen nur erteilt, angenommen und ausgeführt werden, wenn die Aufträge mit einer Kontrollnummer versehen sind“, schränkte nämlich hinfort auf dem Eisenmarkt die „Kaufmacht“ des Geldes nicht nur ein, sondern hob sie für Eisenmaterial grundsätzlich auf. Geldzeichen waren von dem Augenblicke an auf dem Markte der Walzeisensorten und zu einem gewissen Teile auch auf dem der Fertigwaren, die aus Walzeisen hergestellt waren, nicht mehr kaufmächtig. Das heißt aber: von den Wesenseigenschaften des Geldes, allgemeines Tauschmittel, allgemeines Zahlungsmittel und zugleich Recheneinheit aller wirtschaftlichen Wertgrößen und -vergleiche zu sein, verblieben nach Einführung der Kontrollnummernpflicht  auf dem Eisenmarkte dem Gelde nur die beiden zuletzt genannten. Die Tauschmitteleigenschaft dagegen ging auf ein anderes Ordnungsmittel über. Die Kaufmacht des Geldes gegenüber dem Eisenmaterial hatte sich in einem neuen Marktmittel emanzipiert. Trotzdem verblieb die Eisenwirtschaft im allgemeinen Rechnungsverbande der deutschen Zahlungsgemeinschaft.
  
   
Was war die Kontrollnummer?
Die „Kontrollnummer“ ist ein Hinweiszeichen auf die Kontingentsbuchführung. Im Wesentlichen bestand sie aus zwei Einzelzeichen: dem Codewort des Kontingents, das die Bestellung deckte, „Kurz- Kennzeichen“ genannt (es bezeichnete also die Ausgangsbuchführung, aus der die Kontingentsmenge herstammte und das Kontingentsquartal, in dem die Buchung erfolgte). Zu den beiden genannten Buchungsort- und Zeitkennzeichen trat meist - zwischen diese Angaben gesetzt - das aus der Buchführung der Kontingentsstelle hervorgegangene „Buchungskennzeichen“, das entweder eine „Auftragszählnummer“ oder die „Betriebsnummer“ des bestellenden Betriebes zum Inhalt hatte. Gelegentlich wurden der „Kontrollnummer“ noch Zusatzzeichen hinzugefügt, die für besondere Zwecke vorgeschrieben worden waren. 
Die 26. Anweisung führte zwar aus, dass der Bestellung die volle Kontrollnummer (also Kurz- Kennzeichen und Buchungskennzeichen) beizufügen sei, doch läßt sie auch ausdrücklich Ausnahmen, z. B. Sammelbestellungen, zu. Bei solchen Sammelbestellungen konnte von dem Einzelkennzeichen nur das Kontingentsquartal, das Buchungszeichen, widerspruchsfrei weitergegeben werden.
Trotzdem bestimmte die 26. Anweisung, dass auch die Kurzkennzeichen weiterzugeben waren. 
Die Auftragsregelung legte also Wert darauf, das Kurzkennzeichen des Kontingents festzuhalten.
Die Marktmengenrechnung, wie wir die Eisenkaufmachtrechnung auch bezeichnen können, bediente sich bis zu den Übertragungsakten durchaus der Formen des Zahlungsmittelverkehrs.
Neben dem Eisenübertragungsschein, der als „Eisenscheck“ umging, gab es das Inhaberpapier, die kleine Münze in Form der „Eisenmarke“, die im Volksmund „Eisengeld“ genannt wurde.
Die betreffenden Kontingentsträger waren fast ausnahmslos alles Wehrmachtskontingente und daher kann man diese Eisenmarken als staatliche NS- Marken bezeichnen.
       
      
Die Kontroll- Eisenmarken aus dem Reichsgau Danzig- Westpreußen 1939 – 1945
Der Reichsgau Danzig-Westpreußen bestand von 1939 bis 1945 als ein Reichsgau im Deutschen Reich. 
Er wurde nach dem Überfall auf Polen gebildet und bestand überwiegend aus annektiertem polnischen Staatsgebiet, daneben aus dem Gebiet der vormaligen Freien Stadt Danzig, und dem vormaligen Regierungsbezirk Westpreußen der preußischen Provinz Ostpreußen.
   
   
Geschichte
Nach dem deutschen Überfall auf Polen und dem Beginn des Zweiten Weltkrieges wurde die Freie Stadt Danzig am 1. September 1939 in das Deutsche Reich eingegliedert. Zum Chef der Zivilverwaltung wurde der Danziger Gauleiter Albert Forster bestellt.
Mitte September 1939 entstand der deutsche „Militärbezirk Westpreußen“; dieser umfasste das Gebiet der polnischen Woiwodschaft Großpommerellen (Województwo Wielkopomorskie) bis zur Netze einschließlich der bis zum 1. April 1938 zur Woiwodschaft Warschau gehörenden Kreise Lipno und Rypin. Er grenzte damit im Westen und Osten an die alte deutsche Reichsgrenze von 1937/1939 (die preußischen Provinzen Pommern und Ostpreußen), im Norden an die ehemalige Freie Stadt Danzig und im Süden an den „Militärbezirk Posen“. Chef der Zivilverwaltung im Militärbezirk Westpreußen wurde der Danziger Gauleiter Albert Forster.
Mit dem 26. Oktober 1939 wurde der „Militärbezirk Westpreußen“ mit der früheren Freien Stadt Danzig und dem Regierungsbezirk Westpreußen der preußischen Provinz Ostpreußen zum neugeschaffenen Reichsgau Westpreußen zusammengefasst. Das Gebiet kam jedoch nicht als neue Provinz an das deutsche Land Preußen, sondern wurde als Reichsgau direkt in das Deutsche Reich eingegliedert. Die polnischen Gebiete des Reichsgaus wurden damit annektiert; diese völkerrechtswidrige Annexion ist juristisch als „von Beginn an unwirksam“ zu betrachten.
Seit dem 2. November 1939 galt für den Reichsgau die Bezeichnung „Danzig-Westpreußen“, um die Tradition der früheren Freien Stadt Danzig auch im Namen fortleben zu lassen. Verwaltungssitz wurde die Stadt Danzig, die seit dem 30. Dezember 1940 die Bezeichnung „Hansestadt“ führte, Reichsstatthalter in Danzig der bisherige Chef der Zivilverwaltung Albert Forster.
   
    
Verwaltungsgliederung
Danzig-Westpreußen teilte sich in drei Regierungsbezirke mit der entsprechenden Anzahl von Stadt- und Landkreisen. Während die Grenzen der Regierungsbezirke völlig neu bestimmt wurden, blieb es hinsichtlich der Kreise im Wesentlichen bei den früheren deutschen und polnischen Abgrenzungen.
Zum Sitz der Regierungsbezirke wurden die Städte Bromberg (Bydgoszcz), Danzig und Marienwerder bestimmt.
Zur Verwaltungsvereinfachung wurde zum 1. Januar 1943 die Behörde des Regierungspräsidenten in Danzig mit der des Reichsstatthalters in Danzig-Westpreußen zusammengelegt.
Der Reichsgau Danzig-Westpreußen bildete damit bis 1945 einen integralen Bestandteil des Deutschen Reiches.
Allerdings hatte er insoweit eine Sonderstellung inne, als er vom alten Danziger und Reichsgebiet weiterhin durch eine Polizeigrenze getrennt blieb (mit Passierscheinzwang). Diese sollte sicherstellen, dass keine unkontrollierte Bevölkerungsfluktuation zum Altreich stattfand.
Somit verlief diese Polizeigrenze mitten durch den Reichsgau, so dass eine vollständige Eingliederung - ohne Passierscheinzwang - nur hinsichtlich des bis 1939 Danziger und ostpreußischen Gebietes stattfand.
Im Übrigen unterstanden dem Reichsstatthalter in Danzig auch alle staatlichen Sonderverwaltungen mit Ausnahme der Reichspost und der Reichsbahn. Das galt insbesondere auch für die Justiz. So sollte der Reichsgau als „Experimentierfeld“ genutzt werden können.
   
   
Kommunalverfassung
Zum 1. Januar 1940 wurde allen Gemeinden der früheren Freien Stadt Danzig die Deutsche Gemeindeordnung verliehen. Gleichzeitig wurden die Städte, die bereits nach polnischem Recht außerhalb eines Kreisverbandes standen, als Stadtkreise nach deutschem Recht anerkannt. Auch ihnen wurde die Deutsche Gemeindeordnung verliehen, welche die Durchsetzung des Führerprinzips auf Gemeindeebene vorsah. Mit dem 1. April 1940 wurde in allen übrigen Gemeinden die Verwaltung durch deutsche Amtskommissare eingeführt. Zum 24. Oktober 1940 wurden flächendeckend im gesamten Gebiet des Reichsgaues neue Amtsbezirke gebildet.
Die ersten kreisangehörigen Gemeinden, denen die Deutsche Gemeindeordnung am 1. September 1940 verliehen wurde, waren die Städte Dirschau, Konitz, Neustadt (Westpr.), Preußisch Stargard und Putzig in den Landkreisen Dirschau, Konitz, Neustadt (Westpr.) und Preußisch Stargard, die letzten die 11 Gemeinden in der „Koschneiderei“ (Amtsbezirk Osterwick, Kr. Konitz) im Landkreis Konitz zum 1. April 1944.
Die Landkreise wurden in entsprechender Anwendung des Sudetengaugesetzes vom 14. April 1939 verwaltet. Danach waren sie sowohl staatliche Verwaltungsbehörden als auch Selbstverwaltungskörperschaften. Der Landrat, der meist zugleich Kreisleiter der NSDAP war, führte die gesamte staatliche Verwaltung in der Kreisstufe. Damit sollte ein Eigenleben von Sonderbehörden verhindert werden.
    
   
Ortsnamen
Durch unveröffentlichten Erlass vom Dezember 1939 galten vorläufig hinsichtlich der bisher polnischen Ortsnamen die bis 1918 gültigen deutschen Ortsnamen. Diese globale Rückbenennung war möglich, da noch das gesamte deutsche Kartenwerk für die 1920 an Polen abgetretenen Gebiete (auch) die früheren deutschen Ortsnamen weitergeführt hatte. Für die polnischen Gebiete östlich der Reichsgrenze von 1918 galten vorläufig weiterhin die bislang polnischen Bezeichnungen. 1942 wurden durch Anordnung des Reichstatthalters mit Zustimmung des Reichsinnenministers alle Ortsnamen endgültig in einer deutschen Form festgelegt.
   
    
Justiz
In Danzig-Westpreußen bestanden zunächst zwei Oberlandesgerichte. Das frühere Danziger Obergericht war zum Oberlandesgericht umgebildet worden und wurde zuständig für die Landgerichte Bromberg, Danzig, Graudenz, Konitz und Thorn mit der entsprechenden Anzahl von Amtsgerichten. Der Bereich des bis 1939 ostpreußischen Teiles des Reichsgaues gehörte weiterhin zum Bezirk des Oberlandesgerichts in Marienwerder mit dem Landgericht Elbing.
Kriegsbedingt wurde ab 1. Januar 1943 das Oberlandesgericht Marienwerder aufgehoben und am gleichen Ort ein neues Landgericht eingesetzt. Die Landgerichte Elbing und Marienwerder gehörten bis 1945 ebenfalls zum Bezirk des Oberlandesgerichts Danzig. Ferner gab es wie im Deutschen Reich Sondergerichte, und zwar in Danzig, Elbing, Graudenz und Thorn.
   
   
Kraftverkehr
Das Unterscheidungskennzeichen für in Danzig-Westpreußen zugelassene Kraftfahrzeuge war DW.
     
     
Kreise im Reichsgau Danzig-Westpreußen 1945
 
Regierungsbezirk Bromberg
Stadtkreise: Bromberg, Thorn
Landkreise: Bromberg, Kulm (Weichsel), Schwetz (Weichsel), Thorn, Tuchel, Wirsitz, Zempelburg
     
Regierungsbezirk Danzig
Stadtkreise: Danzig, Elbing, Gotenhafen, Zoppot
Landkreise: Berent (Westpr.), Danzig, Dirschau, Elbing, Großes Werder [Sitz: Tiegenhof], Karthaus (Westpr.), Konitz, Neustadt (Westpr.), Preußisch Stargard
   
Regierungsbezirk Marienwerder
Stadtkreis: Graudenz
Landkreise: Briesen (Westpr.), Graudenz, Leipe (Westpr.), Marienburg (Westpr.), Marienwerder, Neumark (Westpr.), Rippin (Westpr.), Rosenberg i. Westpr., Strasburg (Westpr.), Stuhm
    
     
    
   

Die Eisen- und Stahlmarken vom Quartal III/1942,
aus dem Reichsgau Danzig- Westpreußen

    
Auftrag Nr… vom… 194…, für welchen nachstehende Kontrollmarken verwendet werden sollen
Anschrift des Auftraggebers: Maschinen- u. Werkzeugfabrik G.m.b.H. 
Danzig- Neufahrwasser, Am Lotsenweg
Anschrift des Auftragnehmers: Firma Gebr. Hensel, Obercunewalde i. S. (in Schlesien)
Handschriftlich: 500 kg, Namenkürzel 23.8.42
Rechtsverbindliche Unterschrift: Maschinen – u. Werkzeugfabrik G.m.b.H. als Auftragsgeber
    
    
5 Marken a 100 kg = 500 kg
Eisen und Stahl III. 1942
    
    
Marken sind bisher völlig unbekannt und noch nirgendwo gelistet!
Auch Literatur und Internet helfen bei diesen Kontrollmarken nicht weiter!
    
Und nun komme aber mir nicht wieder so ein philatelistischer Historiker daher, 
der hier erzählen will, mit Fiskal- Philatelie hätten diese Marken nüscht zu tun!
         
         Und bevor jetzt vonseiten der Briefmarken-Puristen wieder ein Richtungsstreit entfacht wird, nachfolgend eine kurze Erklärung, weshalb ich diese Marken zu den Fiskal-Marken zähle:
       
       Im engeren Sinne könnte man ja behaupten, diese Marken seien keine Fiskalmarken, weil sie  zu keiner Einnahmesteigerung des Staates fuehrten, also kein "Verkauf" der Marken stattfand. 
(Nebenbei gesagt: Sekundaer waren sie aber durchaus Geld wert, wenn sich etwa eine Firma bereit fand, die Berechtigung an eine andere Firma zu verkaufen.)
     Da durch die staatliche Zuteilung der Marktmechanismus ausser Kraft gesetzt wurde, entstand aber für den Staat ein viel höherer monetärer Nutzen, als er durch den Verkauf der Marken zustande gekommen waere. So musste der Staat nicht als Nachfrager auf dem Markt auftreten und sehr hohe Preise fuer den Rohstoff bezahlen, sondern er konnte zu "normalen" Preisen einkaufen und sparte dadurch viel Geld. 
Insofern brauchte er die Marken garnicht zu verkaufen, er sparte dadurch, dass er keine erhoehten Preise fuer die Rohstoffe zahlen musste.
Also haben wir insofern wieder Fiskalmarken vor uns, als der Staat wohl nicht mehr einnahm, aber auf der anderen Seite nicht mehr ausgeben musste, also Gewinn oder auch Einnahme durch potentielle Ersparnis!
      
          
          
Aber es gab diese Marken ja nicht nur im Generalgouvernement, 
sondern im gesamten Großdeutschen Reich, somit auch in Österreich.
    
     
Ein Sammler klebte seine noch vorgefundenen Eisenmarken 
mit einem Begleittext versehen auf ein Stück brüchiges Papier der damaligen Zeit auf. 
Windorf bei Graz am 9.11.1945
    
 
     
         
   1 kg                                           5 kg
      
        
 10 kg                                          25 kg
     
 
100 kg
    
     
Eisenscheck und Eisenmarken nach 1945
   
Auch nach dem II. Weltkrieg ab 1945 wurden die Eisenwaren und Eisenmengen wieder kontingentiert durch eben diese schon im III. Reich gebräuchlichen „Eisenscheck = den Bestellscheck Marken“ 
und auch noch mit den „Kleinscheck Kontingent Marken“.
      
Ab 1948 wurden wieder die sog. „Eisenmarken“ verwendet, 
also war nach 1945 alles wie schon zuvor in Gebrauch und staatlich vorgeschrieben!
      
Kleinscheck über 1 kg Eisen
Kontingentzeichen 111/13
Aussteller: Kreislandwirtschaft Süderdithmarschen
Empfänger: Carl Bozneva? Maldorf ? i. Holstein
Rückseitig keine Stempelentwertung aufgefunden!
Mit Papier Wasserzeichen Waben/Schlingen!
     
    
 
Kleinscheck über 5 kg Eisen
Kontingentschein: 3-4-69/123
Datum: 29.8.1947
Aussteller: Niedersächsischer Handwerkskammertag
Stadt Hannover
Empfänger: Schulz- Gartow
Mit Papier Wasserzeichen Waben/Schlingen!
      
 
Rückseitig Entwertet: August Löffler
Lederhandlung
Dannenberg/Elbe
Fernsprecher 54
Postfach 4
    
    
 
Kleinscheck über 100 kg Eisen
Kontingentzeichen: 4-69/123
Aussteller: Handwerkskammertag Hannover 6
Empfänger: Friedr. Herder A. S. Solingen
Rückseitige Entwertung fehlt!
Mit Papier Wasserzeichen Waben/Schlingen!
    
   
Der Bestellscheck auch Eisenscheck genannt!
Bestellscheck Nr. 15. über 8 kg
Aus unserem Bestellrecht- Guthaben übertragen wir zum Bezug von Halb- und Fertigerzeugnissen 
aus Eisen und Stahl wörtlich acht kg.
Zulassungsnummer: 3/7-92/125/9620 vom 20.01.1948.
Verfall nach 3 Monaten.
Scheckempfänger: Friedr. Herder Abr. und: Sohn, Ort: Solingen
Scheckaussteller: Eisen- Kutzner K.-G.Eisenwaren Grosshandlung,
(20a) Gifhorn/Postfach 4
 Mit Papier Wasserzeichen Waben/Schlingen!
    
    
 
Bestellscheck Nr. 33 über 13 kg
Aus unserem Bestellrecht- Guthaben übertragen wir zum Bezug von Halb- und Fertigerzeugnissen 
aus Eisen und Stahl wörtlich dreizehn kg.
Zulassungsnummer: 3/7-791/22/8100 vom 21.01.1948.
Verfall nach 3 Monaten.
Scheckempfänger: Friedr. Herder und Abr. Sohn, Solingen
Scheckaussteller: Fa. Grosswig
Mit Papier Wasserzeichen Waben/Schlingen!
   
  
Und ab 1948 gab es dann auch wieder Eisenmarken!
  
Eisenmarke über 1 kg, gültig nur im
ERSTEN HALBJAHR 1948
Herausgegeben von der
VERWALTUNG FÜR WIRTSCHAFT
DES VEREINIGTEN WIRTSCHAFTSGEBIETS
AMT FÜR STAHL UND EISEN
.V.S.E.
Düsseldorf
Marke mit Sicherheits- Unterdruck und mit einem Papierwasserzeichen!
  
Der zum Scheckverfahren zugelassene Lieferer darf diese Eisenmarke erst nach Entwertung 
in seiner Kontingentbuchführung als Zugang buchen.
Die Entwertung erfolgt durch Aufdruck seines Firmenstempels auf der Vorderseite. 
Entwertete Schecks dürfen nicht weitergegeben werden.
A.   BAGEL DÜSSELDORF
    
    
Eisenmarke über 1 kg, gültig nur im
ZWEITEN HALBJAHR 1948
Herausgegeben von der
VERWALTUNG FÜR WIRTSCHAFT
DES VEREINIGTEN WIRTSCHAFTSGEBIETS
AMT FÜR STAHL UND EISEN
.V.S.E.
Düsseldorf
Entwertet: Friedr. Herder und Abr. Sohn, Solingen
Marke mit Sicherheits- Unterdruck und mit einem Papierwasserzeichen!
 
    
    
 
Eisenmarke über 5 kg, gültig nur im
ERSTEN HALBJAHR 1948
Herausgegeben von der
VERWALTUNG FÜR WIRTSCHAFT
DES VEREINIGTEN WIRTSCHAFTSGEBIETS
AMT FÜR STAHL UND EISEN
.V.S.E.
Düsseldorf
Marke mit Sicherheits- Unterdruck und mit einem Papierwasserzeichen!
   
   
 Eisenmarke über 5 kg, gültig nur im
ZWEITEN HALBJAHR 1948
Herausgegeben von der
VERWALTUNG FÜR WIRTSCHAFT
DES VEREINIGTEN WIRTSCHAFTSGEBIETS
AMT FÜR STAHL UND EISEN
.V.S.E.
Düsseldorf
Überdruck in rot: GÜLTIGKEIT VERLÄNGERT
BIS 31. MÄRZ 1949
Marke mit Sicherheits- Unterdruck und mit einem Papierwasserzeichen
   
   
Eisenmarke über 10 kg, gültig nur im
ERSTEN HALBJAHR 1948
Herausgegeben von der
VERWALTUNG FÜR WIRTSCHAFT
DES VEREINIGTEN WIRTSCHAFTSGEBIETS
AMT FÜR STAHL UND EISEN
.V.S.E.
Düsseldorf
Marke mit Sicherheits- Unterdruck und mit einem Papierwasserzeichen!
     
   
 
Eisenmarke über 10 kg, gültig nur im
ZWEITEN HALBJAHR 1948
Herausgegeben von der
VERWALTUNG FÜR WIRTSCHAFT
DES VEREINIGTEN WIRTSCHAFTSGEBIETS
AMT FÜR STAHL UND EISEN
.V.S.E.
Düsseldorf
Entwertet: Friedr. Herder und Abr. Sohn, Solingen
Marke mit Sicherheits- Unterdruck und mit einem Papierwasserzeichen!
    
    
 
Die Rückseiten aller hier aufgezeigten Eisenmarken mit rückseitigem
Wappen der Eisengewinnung und die Buchstaben: VSE
    
     



 

Quellen:

-
Wikipedia
- dazu Auszüge aus:  Johann Sebastian Geer, Der Markt der geschlossenen Nachfrage. - Nürnberger Abhandlungen zu den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Heft 14 von 1959/1961.
- und sämtliche Marken aus dem Stempelmarkenfundus von Gunter Wagner aus Filderstadt, 
von wem sonst?



        

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